Länger leben – und dabei möglichst lange gesund, leistungsfähig und selbstständig bleiben. Genau darum geht es bei „Longevity“. Der Begriff begegnet uns inzwischen überall: in der Medizin, in sozialen Medien, bei Biohacking-Angeboten und zunehmend auch in der Zahnmedizin.

Doch was verbirgt sich tatsächlich dahinter? Können gesunde Zähne und ein entzündungsfreier Mund wirklich zu einem längeren, gesünderen Leben beitragen? Und welche Rolle übernimmt dabei die Zahnarztpraxis?

Was bedeutet Longevity?

Wörtlich übersetzt bedeutet „Longevity“ Langlebigkeit. In der modernen Präventionsmedizin geht es jedoch nicht ausschließlich darum, möglichst viele Lebensjahre zu erreichen. Entscheidend ist die sogenannte „Healthspan“ – also die Lebensspanne, die ein Mensch in guter Gesundheit verbringt.

Das Ziel: nicht einfach möglichst lange leben, sondern lange gesund leben.

Die moderne Altersforschung untersucht verschiedene biologische Prozesse, die an der Alterung beteiligt sind. Dazu gehören unter anderem chronische Entzündungen, Veränderungen des Mikrobioms, mitochondriale Dysfunktion, Zellalterung und eine nachlassende Regenerationsfähigkeit. In der wissenschaftlichen Literatur werden diese Prozesse als „Hallmarks of Aging“ bezeichnet. Die 2023 aktualisierte Einteilung umfasst zwölf miteinander verbundene Merkmale des Alterns – darunter chronische Entzündung und Dysbiose, also eine Störung mikrobieller Gleichgewichte.¹

Genau an dieser Stelle wird es für die Zahnmedizin besonders interessant.

Der Mund altert nicht unabhängig vom Körper

Die Mundhöhle ist kein isolierter Bereich. Sie ist Teil des gesamten Organismus und steht über Blutgefäße, Immunreaktionen, Stoffwechselprozesse und das Mikrobiom mit dem Körper in Verbindung.

Karies, Gingivitis und Parodontitis gehören weltweit zu den häufigsten nichtübertragbaren Erkrankungen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind rund 3,7 Milliarden Menschen von oralen Erkrankungen betroffen. Viele Risikofaktoren – etwa Zucker, Tabakkonsum, Alkohol, unzureichende Mundhygiene und soziale Faktoren – überschneiden sich mit den Risikofaktoren anderer chronischer Erkrankungen.²

Besonders relevant ist die Parodontitis. Bei dieser chronisch-entzündlichen Erkrankung des Zahnhalteapparates können Entzündungsmediatoren und Bakterienbestandteile in den Blutkreislauf gelangen und systemische Reaktionen beeinflussen.

  • Diabetes mellitus
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • bestimmte Atemwegserkrankungen
  • Adipositas und metabolische Erkrankungen

Dabei ist eine wichtige Unterscheidung notwendig: Ein statistischer Zusammenhang bedeutet nicht automatisch, dass eine Erkrankung die andere direkt verursacht. Bei Diabetes und Parodontitis besteht jedoch eine besonders gut untersuchte wechselseitige Beziehung. Ein schlecht eingestellter Diabetes kann die Entstehung und Progression einer Parodontitis begünstigen. Gleichzeitig kann eine erfolgreiche Parodontitistherapie die Blutzuckerkontrolle positiv beeinflussen.³ Für Herz-Kreislauf-Erkrankungen besteht ebenfalls eine unabhängige Assoziation mit schwerer Parodontitis. Als mögliche Verbindung werden unter anderem Bakteriämien, systemische Entzündungsreaktionen und oxidativer Stress diskutiert. Ein eindeutiger Beweis, dass eine Parodontitisbehandlung Herzinfarkte verhindert oder unmittelbar das Leben verlängert, liegt bislang jedoch nicht vor.⁴

Wichtig: Seriöse Longevity-Zahnmedizin verspricht keine zusätzlichen Lebensjahre. Sie reduziert vermeidbare Risiken und schafft bessere Voraussetzungen für gesundes Altern.

Gesunde Zähne bedeuten mehr als ein schönes Lächeln

Mundgesundheit beeinflusst grundlegende Fähigkeiten, die im höheren Lebensalter entscheidend werden: kauen, schlucken, sprechen, schmecken, lachen, soziale Kontakte pflegen und sich ausgewogen ernähren.

Gehen Zähne verloren oder nimmt die Kaufunktion ab, verändert sich häufig auch die Lebensmittelauswahl. Harte, faserreiche oder proteinreiche Lebensmittel werden möglicherweise gemieden und durch weichere, oft stärker verarbeitete Produkte ersetzt. Dadurch kann eine ungünstige Ernährungsspirale entstehen.

In der Altersmedizin wird deshalb zunehmend über „Oral Frailty“ gesprochen. Gemeint ist eine schrittweise Abnahme oraler Fähigkeiten, zum Beispiel durch Zahnverlust, reduzierte Kaukraft, eingeschränkte Zungenbeweglichkeit, Mundtrockenheit oder Schluckprobleme. Untersuchungen zeigen Zusammenhänge zwischen beeinträchtigter Mundgesundheit, Gebrechlichkeit, Mangelernährung und eingeschränkter Lebensqualität.⁵

Ist Longevity in der Zahnmedizin nur ein Trend?

Der Begriff ist zweifellos modern und wird teilweise sehr werbewirksam eingesetzt. Die Grundidee dahinter ist jedoch keineswegs neu. Prävention, Früherkennung, individuelle Risikoeinschätzung, Entzündungskontrolle und Zahnerhalt gehören seit Jahrzehnten zu einer modernen Zahnmedizin.

Die neue Perspektive: Wir fragen nicht nur, welche Erkrankung heute behandelt werden muss, sondern was heute getan werden kann, damit der Mensch auch in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren noch gesund kauen, sprechen und lachen kann.

Problematisch wird Longevity, wenn wissenschaftlich nicht ausreichend geprüfte Untersuchungen, Präparate oder Therapien große Versprechen machen. Einzelne Speichelwerte, Mikrobiomanalysen, genetische Tests oder Nahrungsergänzungsmittel können in ausgewählten Fällen zusätzliche Informationen liefern. Sie ersetzen jedoch weder eine gründliche Anamnese noch die klinische und radiologische Diagnostik.

Was kann die Zahnarztpraxis tun?

Eine Longevity-orientierte Praxis wartet nicht, bis deutliche Schäden entstanden sind. Sie erfasst unter anderem Karies- und Parodontitisrisiko, Entzündungsaktivität, Mundtrockenheit, Ernährungs- und Rauchgewohnheiten, Bruxismus, Medikamente, Allgemeinerkrankungen und Veränderungen der Kaufunktion. Entscheidend ist die Beobachtung über einen längeren Zeitraum.

Gesundes Zahnfleisch und ein stabiler Zahnhalteapparat bilden eine zentrale Grundlage für lebenslangen Zahnerhalt. Dazu gehören strukturierte Befunde, professionelle Entfernung harter und weicher Beläge, verständliche Mundhygieneinstruktion, eine bedarfsgerechte Parodontitistherapie und die konsequente unterstützende Parodontitistherapie.

Angaben zu Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose, Atemwegserkrankungen, Medikamenten oder Mundtrockenheit sollten aktiv in die Behandlungsplanung einfließen. Bei auffälligen Befunden kann eine interdisziplinäre Zusammenarbeit sinnvoll sein

Neben dem Zahnerhalt zählen eine stabile Okklusion, ausreichende Kaufunktion, Schutz vor übermäßigem Zahnverschleiß, die Versorgung fehlender Zähne, die Kontrolle vorhandener Implantate sowie die Beobachtung von Mundmotorik und Schluckfunktion.

Nicht jeder Mensch benötigt die gleichen Maßnahmen oder Intervalle. Personalisierte Prävention bedeutet nicht automatisch mehr Diagnostik oder mehr Produkte. Sie bedeutet vor allem: die richtigen Maßnahmen für den jeweiligen Menschen zum richtigen Zeitpunkt.

Wissen allein verändert noch kein Verhalten. Das Praxisteam sollte gemeinsam mit den Patient:innen klären, wo die Problemstellen liegen, welche Hilfsmittel im Alltag funktionieren und welche nächste Veränderung realistisch ist.

Was können Patientinnen und Patienten selbst tun?

Die Zähne sollten zweimal täglich mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta gereinigt werden. Entscheidend sind Systematik und ein angemessener Druck.

Je nach Situation eignen sich Interdentalbürsten, Zahnseide oder spezielle Hilfsmittel. Größe und Technik sollten individuell in der Praxis gezeigt werden.

Blutendes Zahnfleisch ist häufig ein Zeichen einer Entzündung und sollte nicht als normal angesehen werden.

Die passenden Intervalle hängen vom persönlichen Risiko ab. Menschen mit Parodontitis, Implantaten, Diabetes, Mundtrockenheit oder eingeschränkter häuslicher Pflege benötigen häufig eine engmaschigere Betreuung.

Nicht nur die Menge, sondern auch die Häufigkeit zuckerhaltiger Speisen und Getränke beeinflusst das Kariesrisiko.

Rauchen erhöht das Risiko für Parodontitis, Zahnverlust, Wundheilungsstörungen und Erkrankungen der Mundschleimhaut.

Speichel schützt Zähne und Schleimhäute. Anhaltende Mundtrockenheit sollte nicht einfach als normale Alterserscheinung hingenommen werden.

Ausgewogene Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressregulation sowie die Kontrolle von Blutdruck und Blutzucker unterstützen auch die Mundgesundheit.

Fazit: Longevity beginnt auch im Mund

Longevity-Zahnmedizin ist kein Wundermittel und kein Versprechen auf ewiges Leben. Sie ist eine konsequente Weiterentwicklung präventionsorientierter Zahnmedizin.

Ihr Ziel besteht darin, Entzündungen früh zu erkennen, Erkrankungen möglichst zu verhindern, natürliche Zähne zu erhalten und die Kaufunktion bis ins hohe Alter zu sichern. Dabei betrachtet sie den Mund nicht isoliert, sondern als Teil des gesamten Menschen.

Ob eine gesunde Mundhöhle das Leben tatsächlich verlängert, lässt sich für den einzelnen Menschen nicht garantieren. Dass sie Lebensqualität, Ernährung, Kommunikation, soziale Teilhabe und gesundes Altern unterstützt, steht jedoch außer Frage.

Vielleicht lautet die wichtigste Frage deshalb nicht: „Wie alt möchten Sie werden?“ Sondern: „Wie möchten Sie im Alter essen, sprechen, lachen und leben können?“

Quellen

1. López-Otín C, Blasco MA, Partridge L, Serrano M, Kroemer G. Hallmarks of Aging: An Expanding Universe. Cell. 2023;186(2):243–278. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36599349/

2. World Health Organization. Oral health – Fact sheet. Aktualisiert 2025. https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/oral-health

3. Chapple ILC, Genco R. Diabetes and periodontal diseases: consensus report of the Joint EFP/AAP Workshop. Journal of Periodontology. 2013;84:S106–S112. https://doi.org/10.1902/jop.2013.1340011

4. Sanz M et al. Periodontitis and cardiovascular diseases: Consensus report. Journal of Clinical Periodontology. 2020. https://www.efp.org/news-events/news/consensus-report-on-periodontitis-and-cardiovascular-diseases-provides-recommendations-for-dentists-doctors-and-patients-30401/

5. Dibello V et al. Oral frailty and its determinants in older age: a systematic review. The Lancet Healthy Longevity. 2021;2:e507–e520. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2666756821001434

Autorin: Ester Hoekstra, M.Sc., M.Sc.

Vorab: Klar, geht es bei dem Prinzip nicht um die niedlichen Koalas. Es ist ein Akronym, also ein Kurzwort, welches aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter gebildet wird.

In der Literatur finden sich unzählige Tipps und Modelle mit vielen Schrittabfolgen, wie ein solches Gespräch stattfinden kann/soll. In den diversen Sparten der Betriebswirtschaftslehre gibt es sehr viele Schrittfolgen, wie dieses und jenes zu planen, zu steuern und zu bearbeiten sei. Von drei bis neuen Stufen, den 8 Grundsätzen des Qualitätsmanagements, 4 Phasen des Projektmanagements und so weiter. Ist das alles überfrachtet? Das ist sicher auch Geschmackssache. Der Vorteil ist, dass solche Schrittfolgen uns Sicherheit geben. Sie geben uns eine Struktur und helfen, an „alles“ zu denken und es scheinbar richtig zu machen.

Scheinbar? Da genau ist gleichzeitig der Haken. Ich bin eine große Freundin solcher Hilfestellungen, wenn du es locker siehst. Insbesondere in der Kommunikation erlebe ich es häufig, dass Personaler:innen oder Chef:innen sich an vorgegebene Schrittfolgen halten. Oftmals weil ein Coach vor Ort war und eines der Modelle vorgestellt hat. „Arbeitet“ man diese nun ab, erreicht man häufig nicht das gewünschte Ergebnis. Denn gerade in der Kommunikation kommt es auf den Zusammenhang, die Umgebung und den Rahmen an. Nicht jedes Modell lässt sich auf jeden Menschen und jedes Unternehmen übertragen. Unser Gegenüber merkt sofort, dass hier ein Gespräch stattfindet, welches nach einer „Schnur“ abgearbeitet wird. Der Mensch, um den es geht, bleibt auf der Strecke.

Gleichwohl ist eine Struktur gut. Es hilft dir, an alles zu denken und dein Zeitmanagement im Blick zu haben. Und ich stelle dir heute eines von vielen Modellen einfach mal vor. Das Wichtigste ist, schau, ob es zu dir, deinem Unternehmen und deinem Gesprächspartner passt. Nutze es zur gedanklichen Vorbereitung. Dein Gespräch führe bitte immer offen, ohne Zettel (wenn möglich) und der Situation angemessen. Löse dich wieder etwas von den Schritten. Damit ist gemeint, arbeite die Schritte nicht krampfhaft ab. Bleibe authentisch.

Fakt ist:

Ein Kritikgespräch kann für viele Menschen eine unangenehme Erfahrung sein. Was ist der positive Aspekt? Es kann eine Gelegenheit für persönliches Wachstum und Verbesserung bieten. Ein nützlicher Leitfaden für ein erfolgreiches Kritikgespräch ist das sogenannte KOALA-Prinzip. Dabei steht KOALA für konkret, offen, akzeptierend, lösungsorientiert und aktiv.

Keine allgemeinen Vorwürfe: 

Zunächst soll die Kritik konkret sein und sich auf bestimmte Verhaltensweisen oder Handlungen beziehen, anstatt allgemeine Vorwürfe zu machen. Es ist auch wichtig, offen zu sein und sowohl die Perspektive des Kritikers, als auch des Kritisierten anzuerkennen. Eine akzeptierende Haltung kann helfen, eine offene und ehrliche Diskussion zu fördern.

Blick in die Zukunft

Weiterhin sollte das Gespräch lösungsorientiert sein und sich darauf konzentrieren, wie das Verhalten verbessert werden kann. Schließlich ist es wichtig, aktiv zu bleiben und Maßnahmen zu ergreifen, um die Situation zu verbessern.

Das KOALA-Prinzip

Das KOALA-Prinzip kann ein Leitfaden sein und dir dabei helfen, dein Gespräch konstruktiv zu gestalten und positive Ergebnisse zu erzielen. Das Schema ist immer gleich:

  • K die Kontaktphase (kurz)
  • O die Orientierungsphase
  • A die Analysephase
  • L die Lösungsphase
  • A die Abschlussphase

Konkret heißt das:

Vorab: es ist tatsächlich nicht so einfach, Beispiele zu schreiben, da Gespräche von unfassbar vielen Faktoren abhängen. Jedes Beispiel könnte ich selbst in der Luft zerreißen und in der Hinterhand habe ich gleichzeitig viele Praxisbeispiele, die scheinbar „unmöglich“ waren und gute Ergebnisse erzielt haben.

Kontaktphase:

Begrüßung zum Gespräch, hier kann ein Danke für die Zeit und Bereitschaft angemessen sein, je nach Anlass ist hier auch Raum für ein bisschen Small-Talk. Achtung: Bitte kurzhalten, dein Gegenüber weiß, dass es ein Kritikgespräch ist und sitzt in der Regel etwas „auf Kohlen“. Daher ziehe den Teil nicht in die Länge zum Beispiel, weil man sich selbst möglicherweise etwas unwohl fühlt. Gegen das eigene Unwohlsein hilft, im Vorfeld Klarheit über die eigene Haltung zu haben und mit positiven Gedanken in das Gespräch zu gehen.

Orientierung: 

Hier geht es um das WAS, WIE, WARUM und den Ablauf des Gesprächs. Was ist dein positives und konstruktives Ziel des Gesprächs. So nimmst du die Angst vor einer Abmahnung oder Kündigung und hast mehr Aufmerksamkeit.

Analysephase: 

Erst hier wird geschaut, wie es zu der Situation kommen konnte. Sachlich, objektiv und ohne zu bewerten. Du sprichst aus deiner Sicht und deiner Wahrnehmung. Keine Generalisierung, keine pauschalen Aussagen. Klassische Formulierungen sind hier: „Mir ist aufgefallen, dass…“, „Mir kam es so vor, als…“. Gib nun deinem Gegenüber ausreichend Zeit und Raum, sich zu äußern. Interessiere dich für die andere Seite. Aktives Zuhören ist hier eine wichtige Methode. Dein Redeanteil ist hier deutlich geringer. Du kannst auch zu einem Perspektivwechsel anregen: „Wenn wir die Plätze/Positionen tauschen, wie würdest du das wahrnehmen?“

Lösungsphase: 

Zusammen schaut ihr, wie soll es in Zukunft laufen. Du kannst hier deinen Wunsch formulieren. Insgesamt ist dein Redeanteil geringer, dein Gegenüber soll aktiv seine Lösung einbringen. Gemeinsam bringt ihr diese auf den Punkt. Ihr definiert ein Ziel. Je mehr das von deinem Gegenüber kommt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Ziel auch umgesetzt und erreicht wird. Alles andere erinnert eher an den Sandkasten, wo man sich gezwungenermaßen die Hände schüttelt und einfach „macht“, was gesagt wurde. Das hält meist nicht lange.

Abschlussphase: 

Hier fasst du die Eckpunkte zusammen. Ihr vereinbart einen neuen Termin zur Reflektion. Hier kann auch ein Feintuning des Ziels zum Tragen kommen. Dann kannst du dich für das Gespräch und die gute Lösung bedanken, einen optimistischen Ausblick in die Zukunft geben. Eine freundliche Verabschiedung mit guten Wünschen beendet das Gespräch.

KOALA-Prinzip im Anwenden

Ob ein Gespräch erfolgreich ist oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab. Neben einer Gesprächsstruktur ist nach meiner Auffassung die innere Haltung entscheidend. Deswegen heißt Koala auch:

Wo kann ich das Koala-Prinzip anwenden?

  • Mitarbeitergespräche
  • Teamgespräche
  • Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen
  • Partnerschaft
  • Grundsätzlich für alle Gespräche, bei denen es um Verhalten geht, was geändert werden möchte, als „schwierig“ empfunden wird und bei denen du Eskalation befürchtest und verhindern möchtest.

Stolperstelle KOALA-Prinzip:

Fast nix ohne ein „aufgepasst“. Superschnell kann es bei diesen Gesprächen dazu kommen, dass dein Gegenüber auch direkt „Angestautes“ loswerden möchte. Hier gilt es stark zu bleiben. Heute geht es um DEIN Thema. Alle weiteren Themen bekommen einen neuen Termin.

Wenn du so ein Gespräch einmal üben möchtest, oder mehr Input dazu möchtest, dann melde dich gern bei uns.