Konzepte scheitern fast nie an der Fachlichkeit. Sie scheitern daran, dass sie einen zusätzlichen Arbeitsschritt schaffen – und nach sechs Wochen wieder verschwinden. In Modul 8 sorgen wir dafür, dass das bei dir nicht passiert.

Du entwickelst einen Praxis-Workflow in fünf Schritten, der sich in deine bestehenden Abläufe einfügt: von der einen Risikofrage im Anamnesebogen bis zur automatischen Wiedervorlage im Recall. In Rollenspielen übst du den Gesprächseinstieg, den Umgang mit Skepsis und das Preisgespräch – den Teil, vor dem sich viele Teams am meisten scheuen. Dazu kommen eine belastbare Dokumentation in vier Zeilen und ein einfacher Weg zur Zusammenarbeit mit der Hausarztpraxis.

Das nimmst du mit:

  • Einen Praxis-Workflow, der ohne neue Formulare auskommt
  • Formulierungen für den Gesprächseinstieg und für typische Einwände
  • Vier Prinzipien für ein souveränes Preisgespräch
  • Rechtssichere Dokumentation und Vereinbarung bei GKV-Versicherten
  • Zertifikat „[Bezeichnung folgt]“ – und nach allen acht Modulen das Abschlusszertifikat „Manager:in für das orale Immunsystem“

Vier Wochen andere Ernährung, gleiche Plaquewerte, keine Interdentalreinigung – und trotzdem deutlich weniger Gingivitis. Das zeigte eine randomisierte Studie aus Freiburg. Sie ist das stärkste Argument dafür, dass Ernährung eine eigenständige Wirkebene hat.

In Modul 7 lernst du, über welche vier Stellschrauben Ernährung die Entzündungsbereitschaft beeinflusst und wie Vitamin D, Omega 3 und aMMP-8 dabei zusammenspielen. Du ordnest die Interventionsstudien ehrlich ein und kennst ihre Grenzen. Vor allem aber bekommst du Werkzeuge für die Beratung: eine Sache zuerst, austauschen statt verbieten, loben, was schon gut läuft. Denn Ernährungsumstellungen scheitern selten am Wissen, fast immer an der Umsetzung.

Das nimmst du mit:

  • Die vier Stellschrauben der antientzündlichen Ernährung
  • Die zentralen Interventionsstudien – überzeugend erklärt und ehrlich begrenzt
  • Praxiserprobte Tipps und Formulierungen für das Beratungsgespräch
  • Klare berufsrechtliche Abgrenzung und korrekte Abrechnung
  • Zertifikat „Antientzündliche Ernährungsmanager:in“

Sondierungstiefe und Attachmentverlust zeigen dir den Schaden, der schon entstanden ist. aMMP-8 zeigt dir, ob gerade jetzt Kollagen abgebaut wird. Dieser Perspektivwechsel macht den Biomarker so wertvoll – für Screening, Risikoeinschätzung im Recall und die Motivation deiner Patient:innen.

In Modul 6 lernst du, was der Wert biologisch bedeutet und was er nicht leisten kann. Du erfährst, warum die Probennahme über das Ergebnis mitentscheidet und wie du Sensitivität und Spezifität in klare Sätze für das Patientengespräch übersetzt. Ein positiver Test rechtfertigt genaueres Hinsehen – ein negativer schließt eine Parodontitis nicht aus. Dazu kommen Abrechnung, Delegation und eine Verfahrensanweisung, mit der der Test im ganzen Team reproduzierbar wird.

Das nimmst du mit:

  • Was aMMP-8 anzeigt – und warum gerade die aktive Form gemessen wird
  • Einsatz in Parodontologie, Implantologie und Prävention
  • Standardisierte Probennahme und sichere Interpretation positiver wie negativer Ergebnisse
  • Abrechnung als Analogleistung, Delegationsrahmen und QM-Verfahrensanweisung
  • Zertifikat „aMMP-8 Manager:in“

„Ich nehme doch schon Leinöl.“ Kennst du diesen Satz? Nach Modul 5 weißt du genau, was du darauf antwortest. Denn Omega 3 ist nicht gleich Omega 3: Die pflanzliche Alpha-Linolensäure wird im Körper nur ineffizient in EPA und DHA umgewandelt.

Aus EPA und DHA entstehen Botenstoffe, die Entzündungen nicht blockieren, sondern aktiv beenden. Genau das macht sie für die Parodontologie so spannend. Du lernst den Omega-3-Index als Statusmarker kennen und ordnest die Studienlage ein: Zwei unabhängige Metaanalysen zeigen einen zusätzlichen Attachmentgewinn von rund einem halben Millimeter. Kein Wundermittel, aber ein reproduzierbarer Zusatznutzen. Dazu kommen Produktqualität, Sicherheit bei Blutverdünnern und die korrekte Abrechnung.

Das nimmst du mit:

  • ALA, EPA und DHA sicher unterscheiden und Patient:innen verständlich erklären
  • Den Omega-3-Index lesen – und wissen, woher sein Zielbereich stammt
  • Die klinische Evidenz zur adjuvanten Anwendung, ehrlich formuliert
  • Beratung zu Produktformen, Qualität und Sicherheit inklusive Abrechnung
  • Zertifikat „Omega 3 Manager:in“

Mit Modul 4 schließt du den Vitamin-D-Block ab – und bringst alles in die Praxis. Wir starten beim Knochenstoffwechsel und bei der Frage, welche Rolle der Vitamin-D-Status für frühe Implantatverluste und Periimplantitis spielt. Spannend: Hier deutet die Datenlage auf einen optimalen Bereich hin, nicht auf „viel hilft viel“.

Danach nehmen wir die erste deutschsprachige S3-Leitlinie zum Thema auseinander. Wann ist eine Bestimmung sinnvoll, wann ausdrücklich nicht? Du lernst, die Grenzen der Evidenz souverän zu benennen. Zum Schluss wird es ganz konkret: welche Ziffern, welche Vereinbarung bei GKV-Patient:innen und wer im Team was übernehmen darf.

Das nimmst du mit:

  • Vitamin D in Knochenstoffwechsel, Osseointegration und periimplantärer Gesundheit
  • Die Kernaussagen der S3-Leitlinie DGI/DGZMK (2025) – korrekt und zitierfähig
  • Abrechnung über GOZ und GOÄ analog sowie die schriftliche Vereinbarung bei GKV-Versicherten
  • Den Delegationsrahmen: Was dürfen ZMP, ZMF und DH, was bleibt ärztlich?
  • Zertifikat „Vitamin D Manager:in“ nach Abschluss der Module 1–4

Die Patientin putzt vorbildlich, die Instrumentierung war vollständig – und trotzdem kommt die Entzündung nicht zur Ruhe. Könnte ein unentdeckter Vitamin-D-Mangel dahinterstecken? Diesem Fall gehen wir in Modul 3 gemeinsam auf den Grund.

Du lernst, wie Vitamin D das Gleichgewicht der T-Helferzellen in Richtung Entzündungsauflösung verschiebt und warum ein Mangel dem Körper eine wichtige Entzündungsbremse nimmt. Wir sehen uns die zentralen Studien an – von der großen NHANES-III-Kohorte bis zu aktuellen Metaanalysen. Und wir lesen sie ehrlich: Welche Parameter verbessern sich nachweislich, welche nicht? In der Fallarbeit überträgst du das Wissen direkt auf typische Patient:innen aus deinem Recall.

Das nimmst du mit:

  • Den immunologischen Mechanismus von Vitamin D im Parodont, verständlich erklärt
  • Die wichtigsten Studien zu Gingivitis und Parodontitis – differenziert wiedergegeben
  • Klarheit darüber, wo Vitamin D wirkt und wo nicht
  • Ein Fallschema: Anamnese → Vitamin-D-Hypothese → Therapieentscheidung

Vitamin D bildet der Körper unter Sonnenlicht selbst, aktiviert es in Leber und Niere und nutzt es zur Steuerung der Genexpression. Das ist die Definition eines Steroidhormons. Und es erklärt, warum Vitamin D so viele Gewebe beeinflusst – auch das Parodont.

In Modul 2 verstehst du den Weg vom Sonnenlicht zum aktiven Hormon und erkennst Risikogruppen schon in der Anamnese. Du lernst, welche häufig verordneten Medikamente den Vitamin-D-Stoffwechsel beeinflussen. Du vergleichst Labortest, Trockenbluttest und Fingerprick-Schnelltest und arbeitest mit den Referenzwerten, die die S3-Leitlinie DGI/DGZMK zugrunde legt. So berätst du sicher, sachlich und haftungsfest – auch wenn Patient:innen mit Zahlen aus dem Internet kommen.

Das nimmst du mit:

  • Den Vitamin-D-Stoffwechsel in zwei Schritten erklärt – und welche Form gemessen wird
  • Risikogruppen und Medikamentenwechselwirkungen mit zweitem Blick auf die Anamnese
  • Testverfahren im Vergleich, inklusive Praxisdemonstration
  • Leitlinienkonforme Referenzwerte und Dosierungsgrenzen für dein Beratungsgespräch

Wann hast du zuletzt eine Patientin gefragt, was sie eigentlich isst? Genau mit dieser Frage starten wir. Denn Parodontitis ist eine Entzündungserkrankung mit starker Wirtskomponente – und die Wirtsantwort wird unter anderem über die Ernährung mitgesteuert.

In Modul 1 legst du das Fundament für die gesamte Reihe. Du ordnest Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette aus entzündungsmedizinischer Sicht ein, lernst die Mikronährstoffe mit parodontaler Relevanz kennen und verstehst, warum beim Omega-6/Omega-3-Verhältnis die Balance zählt und nicht die Menge. Am Ende führst du eine kompakte Ernährungsanamnese mit nur fünf Leitfragen – und übst sie direkt mit Kolleg:innen.

Das nimmst du mit:

  • Warum Ernährung ein eigenständiger Faktor in der Parodontaltherapie ist
  • Das Omega-6/Omega-3-Verhältnis als Waage, die du Patient:innen in einem Satz erklärst
  • Wasser- und fettlösliche Vitamine: die Basis jeder seriösen Supplementierungsberatung
  • Fünf Anamnesefragen, die in jeden Praxisablauf passen

Das Modell der „Customer Journey“ ist eigentlich schon einige Jahre alt und inzwischen ein Klassiker in Marketingforschung und -lehre. In den vergangenen Jahren wurde dieses Modell aus den unterschiedlichsten Gründen nun wieder stärker in den Fokus gerückt – auch für Anbieter im Gesundheitswesen. Hier spricht man dann von „Patient Journey“.

Wir behandeln u. a. folgende Rahmenfragen:

  • Was heißt „Patient Journey“ und warum ist dieses Marketing-Modell so wichtig?
  • Welche 13 „Momente der Wahrheit“ gibt es in deiner Patient-Journey und wie kannst du diese analysieren sowie optimieren?
  • Wo hilft dir dieses Konzept auch, dein Team durch den gezielten und professionellen Einsatz von Medien zu entlasten?
  • Was sind wichtige Erkenntnisse, die du morgen in deiner Praxis umsetzen könntest?

Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema „Patient Journey“ beantworten wir in einem kurzweiligen Webinar mit vielen Praxisbeispielen aus dem (zahn-) ärztlichen Markt.

Der Kurs findet durch unseren Partner ieQ health statt:

Im ersten Teil unserer 4-teiligen Basisfortbildung zur Ernährungsberater/in beschäftigen wir uns ausgiebig mit den Kohlenhydraten.

Ein weiteres Thema wird der Gastro-Instestinal-Trakt sein. Und wir beschäftigen uns mit dem Stuhlgang und den Möglichkeiten, die uns die Ernährung bietet. Ganz nach dem Buch „Darm mit Charm“. Zusätzlich bekommst zu einen Background zum Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Den Tag runden wir einer praktischen Einheit ab